Europa (m)eine Familie

Wer mit wem? Wer für wen? Die Großen für die Kleinen?

Familie und der Begriff davon haben sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Vieles, was eine Familie so wertvoll und erstrebenswert macht geht in der Hektik unserer Zeit verloren. Der gesellschaftliche Wandel wirkt sich auch auf die Familie aus. Dabei hat diese Form des Zusammenlebens so viel zu bieten. Wenn man Europa als Familie lesen will und diese Lesart mit Jugendlichen diskutiert, dann kann so ein tiefes Verständnis für beides geschaffen werden.

Europa ist eine Familie. Der Große kümmert sich um den Kleinen, der Stärkere hilft dem Schwächeren. Aber auch die Kleinen haben viel zu bieten. Man kann jeden Tag von ihnen lernen, wenn man sich nur mit ihnen beschäftigt. Es gibt alte Staaten und ganz junge. Wichtig ist, dass sie gemeinsam in einem Boot sitzen. Unterschiedliche Länder und Kulturen. Wenn man sich im Urlaub verliebt, kann es schon sein, dass ein feuriger Spanier sich plötzlich im Steirischen Salzkammergut wiederfindet. Die Vielfalt als Chance, als Lernfeld entdecken. Die Oma sieht Dinge vielleicht ganz anders mit ihrem Blick nach hinten und wenn der Blick nach vorne des Enkerls auch akzeptiert wird, dann dient dies der Wahrheit, die wahrscheinlich irgendwo in der Mitte liegt. Vielleicht in Paris, wo man eine andere Sprache spricht, aber wichtig ist der Inhalt, die Botschaft, die man senden will. Und wenn die neue Freundin Buddhistin ist, dann deckt sich diese Religion vielleicht nicht mit der des Vaters, der auf seinen iPod schwört. Aber Gemeinsamkeiten gibt auch bei unterschiedlichen Zugängen. Europa ist meine Familie und meine Familie ist Europa. Ein Workshop für ein offeneres Miteinander.

Anzahl der TrainerInnen:

2 TrainerInnen

Dauer des Workshops:

4 Stunden

optimale Gruppengröße:

16 Personen

optimales Alter:

ab 16 Jahren
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